„Dankeschöntag“ – Zusammen mehrere 1000 Jahre Erfahrung

kfd ehrt mit „Dankeschöntag“ langjährige Aktive – Frauengemeinschaft hält jung Neustadt.

„Die kfd hält jung“, darüber waren sich die etwa 120 Frauen einig, die am Montag auf Einladung der Diözesanleitung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) in das Herz-Jesu-Kloster in Neustadt gekommen waren. Sie müssen es wissen, denn sie alle sind seit Jahrzehnten in der kfd aktiv, haben Gruppen gegründet und Verantwortung übernommen.

„Dankeschöntag“ stand als Leitwort über der Begegnung. „Wir wollen Danke sagen, für das, was Sie geleistet und dass Sie das Fundament für die kfd im Diözesanverband gelegt haben“, begrüßte Diözesanleiterin Gabriele Heinz die Frauen, die zusammen „mehrere tausend Jahre Erfahrung haben“. Der „Dankeschöntag“ solle auch ein Tag „des freudigen Wiedersehens und des Erinnerns sein“, so Heinz. Das war zweifellos der Fall. Viele Frauen begrüßten sich mit herzlichen Umarmungen, immer wieder war der Satz „schön, dich zu sehen“ zu hören und jede Gelegenheit zum plaudern wurde genutzt.

Von den Besucherinnen war die 80-jährige Elisabeth Schwind aus Edenkoben, diejenige, die am längsten bei der kfd ist. Kurz nach ihrer Hochzeit im Jahr 1954 habe ihre Schwiegermutter sie zu einen Kochseminar mitgenommen „und ab da war ich beim Frauenbund“, erzählte die Seniorin, die seit 16 Jahren einen Strickkreis der kfd Edenkoben leitet. Fast genauso lang ist die 82-jährige Emmy Habermehl bei der kfd, ebenfalls in Edenkoben. „Meine Mutter hatte mich mitgenommen, ich habe in der Theatergruppe mitgespielt und helfe in allen Bereichen“, berichtete die rüstige Frau.

Die langjährig aktiven Frauen hätten sehr viel für die kfd getan, dabei aber auch persönlich gewonnen, so hätten sie ihre Persönlichkeit entwickelt, Selbstbewusstsein und zusätzliche Kompetenzen erworben, betonte Gabriele Heinz. Das konnte beispielsweise die 75-jährige Hilde Doser aus Otterstadt bestätigen: „Die kfd hat mein Leben bereichert, mir geholfen Probleme zu bewältigen und meine Fähigkeiten gefördert“, erzählte Doser, die elf Jahre die kfd-Gruppe in ihrer Gemeinde leitete.

Engel hatte die Diözesanleitung als zweites Leitwort für das Treffen ausgewählt. „Engel geben unserer Beziehung zu Gott etwas Menschliches“, so Marina Hilzendegen, geistliche Leiterin der kfd. „Sie alle waren gute Engel für andere“, lobte Diözesanleiterin Heinz. Engel standen auch im Mittelpunkt mehrerer Angebote, bei denen die erfahrenen kfd-Frauen „etwas Neues ausprobieren“ konnten. Gertrud Schneider aus der Nähe von Homburg hatte sich dafür entschieden, mit bunten Farben Engelbilder zu gestalten. Am Schreiben von Elfchen versuchten sich die 83-jährige Renate Müller und die 77-jährige Marlene Jochum, die beide in St. Ingbert dem Leitungsteam der kfd angehören. „Die kfd ist einfach eine schöne Gemeinschaft“, so Müller. Die Gestaltung einer Fotocollage mit dem Titel „kfd Frauen – starke Frauen“ und eine Eucharistiefeier gehörten ebenfalls zum „Dankeschöntag“ (ann).

Weitere Fotos von den Veranstaltungen finden Sie in unserer Bildergalerie „Dankeschöntag