Diözesanversammlung tagte auf Maria Rosenberg: Studienteil zum Thema „Frauen und ihr Geld“ – erste Informationen zur neuen Mitgliederwerbekampagne auf Bundesebene

Mit einer Einstimmung zum Rosenkranz durch die geistliche Leiterin Marina Hilzendegen begann die zweite kfd-Diözesanversammlung in diesem Jahr, die am 23. Oktober 2013 auf Maria Rosenberg statt fand.

Blick aufs Podium bei der Diözesanversammlung 2013

Nach Abhandlung der Regularien und Feststellung der Beschlussfähigkeit durch Diözesanreferentin Annette Bauer stand das Thema Reflexion auf der Tagesordnung. Im Rückblick zu den Diözesanforen durch die stellvertretende Diözesanleiterin Ursula Menges gab es nur positive Stimmen. Es waren gut besuchte Veranstaltungen in allen Dekanaten, wobei rund 400 Frauen erreicht wurden. Im Mittelpunkt stand Katharina von Siena als Vorbild für die Forderung der kfd nach dem Diakonat der Frau mit Weihe. 

Den dann folgenden Studienteil übernahm Stephane Schimmel, stellvertretende Sprecherin des ständigen Ausschusses für Erwerbsarbeit im kfd Bundesverband. Das Thema lautete: „Frauen und ihr Geld“ Im „World-Café diskutierten die Frauen und auch Präsides über Geld als Statussymbol oder  Mittel zum Zweck, über Geldanlage und Kreditaufnahmen, die Finanzkrise in der Weltwirtschaft, über sinnstiftende Arbeit/erfüllte Zeit und über die Versorger Ehe bzw. eine unabhängige eigenständige Existenzsicherung. Alle Diskussionsrunden waren sehr spannend und am Ende gab es viele Meinungen und Anregungen für den weiteren Umgamg mit diesem Themenkomplex. 

Theresia Knapek, zuständig in unserem Diözesanverband für den ständigen Ausschuss Hauswirtschaft und Verbraucherthemen, informierte über Aktuelles aus dem Bundesverband. Es wurde eine neue Sprecherin gewählt und 2014 wird das Thema „Plastikwelt“ Schwerpunkt sein. 

Diözesanleiterin Gabriele Heinz, die auch die Versammlung moderierte, informierte über Aktuelles aus dem Diözesanverband, z.B. über das Gespräch mit unserem Herrn Bischof Dr. Wiesemann, über das Programmangebot 2014 der kfd mit Frauengottesdiensten, Basistreff und vielem mehr. 

Nächster Tagesordnungspunkt war die Diskussion über die Weiterarbeit mit dem Spendenkonto des Diözesanverbandes „Frauen in Not“. Annette Bauer stellte in diesem Zusammenhang das Projekt „Mama Mia“ der Caritas und Familienbildungsstätte Pirmasens vor. Hier werden junge Schwangere im Alter von 14 bis 25 Jahren durch ein eigens auf sie zugeschnittenes Bildungsprogramm begleitet, verbunden mit intensiver Einzelfallbegleitung. Das  Leitungsteam hat dieses Projekt vorgeschlagen, um es im kommenden Jahr durch eine Spende zu unterstützen. Wie bereits in diesem und im vergangenen Jahr wird der Diözesanverband Frauenprojekte mit dem „Konto Frauen in Not“ unterstützen. Die Versammlung bestätigte diesen Vorschlag, ebenso wie eine Spende an Frauen in Pirna (Bistum Dresden/Meißen), die durch die Flutkatastrophe in Not geraten waren. 

Nach dem Mittagessen informierte Christa Kuhn, stellvertretende Diözesanleiterin, über „SEPA“, das neue einheitliche Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr Europas. 

Anschließend freute sich die Versammlung über den Besuch der stellvertretenden kfd  Bundesvorsitzenden Irmentraud Kobusch. Hauptthema war die neue Mitgliederwerbekampagne. Mit ihren Ausführungen konnte Irmentraud Kobusch die Versammlung begeistern. Die kfd will der größte Frauenverband und auch größte kirchliche Verband bleiben. Mit diesem Ziel startet die Kampagne unter dem Thema: „Frauen. Macht. Zukunft.“ in der bundesweiten Aktionswoche im September 2014. Auf Bundesebene trafen sich jetzt schon die Kampagnenbeauftragten der Diözesanverbände zum Planen, Steuern und Entwickeln der Kampagnenprozesse und –abläufe. Unser Diözesanverband wird durch Christa Kuhn vertreten. In den nächsten Monaten werden alle Teil – bzw. Dekanate informiert und die Kampagne für unseren Diözesanverband vorbereitet.

 „Nur die Liebe zählt“, so lautete das Thema des Gottesdienstes zum Abschluss der Diözesanversammlung. Es war ein Gottesdienst in dankbarem Gedenken an Weihbischof Ernst Gutting, der am 27. September 2013 verstarb. Das Wirken von Weihbischof Gutting für die kfd würdigte Diözesanpräses Norbert Kaiser gemeinsam mit dem Diözesanleitungsteam. 

Mit einer gemütlichen Kaffeerunde endete die Diözesanversammlung. Gabriele Heinz dankte allen TeilnehmerInnen für die Arbeit in der kfd. Sie verabschiedete die Diözesanversammlung, wünschte einen guten Nachhauseweg und viel Erfolg für die zukünftige Arbeit der kfd.

Weitere Fotos von den Veranstaltungen finden Sie in unserer Bildergalerie Diözesanversammlung Oktober 2013