„Frauen.Macht.Zukunft – die Kirche braucht starke Frauen“ Wortgottesfeier und Themenabend

Ein Mandala der indischen Künstlerin Lucy D´Souza-Krone "Brennend im Geist"

Ein Mandala der indischen Künstlerin Lucy D´Souza-Krone "Brennend im Geist"

 Jetzt im Januar begann in Landau die Themenreihe 2014 des kfd-Diözesanverbandes „Frauen.Macht.Zukunft – die Kirche braucht starke Frauen“.

Über 50 interessierte kfd-Frauen waren nach Landau in die Augustinerkirche gekommen, um sich in einer von Frauen für Frauen gestalteten Wortgottesfeier von Gottes Wort stärken zu lassen. Dabei stand der Heilige Geist mit seinen Gaben im Zentrum, und die Ermutigung, durch die Kraft des Heiligen Geistes gestärkt die je eigenen Charismen zu leben.

Im Anschluss daran trafen sich die Frauen zu Begegnung und Gespräch im Pfarrzentrum Heilig-Geist. Zunächst gab es aktuelle Informationen vom Bundes- und vom Diözesanverband. In drei Workshops konnten die Teilnehmerinnen dann Frauen kennen lernen, die mit ihrem Leben ein starkes Zeugnis ihres Glaubens gegeben haben: Mechthild von Magdeburg, die im 13. Jahrhundert lebte, eine Begine und die bedeutendste Mystikerin deutscher Sprache; und zwei amerikanische Frauen: die katholische Arbeiteraktivistin Dorothy Day (1897 – 1980), für deren Seligsprechungsprozess sich zur Zeit die amerikanischen Bischöfe einsetzen, sowie Dorothy Mae Stang (1931-2005), eine katholischen Ordensfrau, die im Nordosten Brasiliens in der Landlosen- und Schöpfungspastoral wirkte und in diesem Einsatz auch ihr Leben gab. Auch heute können diese Frauen noch inspirieren, die Anwesenden waren beeindruckt von deren Spiritualität und unermüdlichem Engagement.

„Wofür setze ich mich ein, was bedeutet es für mich heute, Zeugnis meines Glaubens zu geben“, war dann die Frage, über die sich die Teilnehmenden anschließend angeregt austauschten.  Mit diesem Thema greift der kfd-Diözesanverband auch den Schwerpunkt des Gesprächsprozesses der Deutschen Bischofskonferenz für das Jahr 2014 auf: „Martyria – den Glauben bezeugen in der Welt von heute“.

 „Wir wünschen uns mehr solcher Gottesdienste“, „wir wollen noch mehr unbekannte Frauen aus der Geschichte der Kirche kennen lernen“ – und „es war schön, unseren Verband als kraftvolle Gemeinschaft zu erleben und hier viele, auch unbekannte Frauen zu treffen“ war dann auch das begeisterte Fazit der Teilnehmerinnen zum Abschluss des Abends.

Die Themenreihe wird am 12. Juni in Homburg und am 6. November in Mutterstadt weitergeführt – Anmeldung und Informationen  in unserem Jahresprogramm