Diözesanversammlung in Neustadt/W

 

Frauen.Macht.Zukunft.

Die Mitgliederwerbekampagne der kfd dominierte die Diözesanversammlung

   

Schon zu Beginn der Versammlung am 18. März 2015, die von unserem Präses Pfarrer Norbert Kaiser mit einem Gottesdienst begonnen wurde, war die Kampagne verankert. Die teilnehmenden Frauen verpflichteten sich mit einem Fingerabdruck und mit ihrer Unterschrift zur Teilnahme an der Zielsetzung dieser Werbekampagne. Diese Idee hatte die Geistliche Leiterin Marina Hilzendegen eingebracht, die auch aktiv den Gottesdienst mitgestaltete. Gabriele Heinz begrüßte die VersammlungsteilnehmerInnen und versprach für diesen Tag noch einige Überraschungen.

Zurück im Sitzungssaal sprach Dr. Thomas Kiefer, Leiter der Abteilung „Gemeindeseelsorge“ im Bischöflichen Ordinariat, ein Grußwort an die Versammlung. In der heutigen Zeit, in der Verbände und Vereine mit Mitgliederschwund zu kämpfen haben, bewundert er die kfd dafür, dass sie eine Mitgliederwerbekampagne startet.

Die ersten Tagesordnungspunkte waren den Regularien vorbehalten, wie Jahres- und Kassenbericht, der Bericht der Kassenprüferinnen und die darauffolgende Entlastung des Diözesanleitungsteams. Der Jahresbericht spiegelte die Aktivitäten der kfd in der Diözese Speyer im Jahr 2014 wieder. Bestückt mit vielen Berichten, Delegationen und Zeitungsartikeln sowie Fotografien – auch auf der Titelseite – fand er großes Interesse und auch Lob durch die Versammlung, wofür sich sie stellvertretende Vorsitzende Ursula Menges bedankte.

Danach gab es Informationen zum kfd Tag auf der Landegartenschau am 5. September durch die stellvertretende Diözesanvorsitzende Christa Kuhn. Es ist der Tag, an dem unsere Mitgliederwerbekampagne offiziell eröffnet wird. Zusätzlich feiern wir 55 Jahre kfd Diözesanverband Speyer. Die Bundesvorsitzende, Frau Maria Theresia Opladen, hat ihr Kommen zugesagt und am Nachmittag wird es mit ihr, der Diözesanvorsitzenden Gabriele Heinz und anderen Gästen eine Talkrunde geben. Bea Nyga mit Band wird die gesamte Veranstaltung begleiten. Außerdem wird es ein buntes Programm geben mit vielfältigen Angeboten zu den Themen Umwelt, Nachhaltigkeit, Spiritualität und Kunst. Hierzu zählen eine Modenschau mit fair gehandelter Mode, meditative Mitmachtänze, spirituelle Impulse und inhaltsreiche Spaziergänge.

Auch die Dekanatsforen werden sich in diesem Jahr mit der Umsetzung der Mitgliederwerbekampagne beschäftigen, damit die kfd der größte Verband in der Kirche bleibt und auch der größte Frauenverband in Deutschland informierte Christa Kuhn.

Annette Bauer-Simons, die geschäftsführende Referentin der kfd, informierte die Versammlung über die Spendenübergabe „Frauen in Not“. Unterstützt wurden Caritaseinrichtungen in Kaiserslautern und Mannheim, die wohnungslose Frauen betreuen. Die Einrichtungen haben hiermit die Möglichkeit, den Frauen auch einmal einen Wunsch zu erfüllen.

Die Finanzierung der Verbände soll ab dem kommenden Jahr in unserer Diözese neu geregelt werden. Über die diesbezüglichen Gespräche zwischen Vertretern des Ordinariates und VertreterInnen der Verbände informierte Gabriele Heinz.

Nach dem Mittagessen konnte Gabriele Heinz ein Mitglied des Bundesvorstandes – Frau Ulla Reinsch – begrüßen. Außerdem erfüllte das Leitungsteam die Kampagne mit Leben!

Die Dekoration hatte sich in ROT verwandelt und auch das Leitungsteam trug die offizielle rote Kampagnenkleidung mit dem Aufdruck „Frauen.Macht.Zukunft.“ durch eine Mitgliedschaft in der kfd“.

Begeisterte Frauen tranken ein Glas Sekt und Annette Bauer-Simons interviewte alle Frauen nach einem guten Grund für ihre Mitgliedschaft in der kfd. Die Frauen hatten so viele begeisternde Antworten, dass das später vorgestellte Kampagnenziel von 20.000 Mitgliedern in drei Jahren spürbar näher rückte. Kurze eingespielte Filme vom Fotoshooting der kfd Models und der Kampagneneröffnung des Bundesverbandes in Köln rundeten den Kampagnenstart ab.

Auch Ulla Reinsch vom Bundesverband war begeistert von dieser Kampagneneröffnung. Diese Kampagne ist eine Chance für die kfd vor Ort und sie betonte weiterhin, dass die kfd ein starker fortschrittlicher Frauenverband ist, der sich für die Interessen von Frauen in Kirche und Gesellschaft einsetzt. Dies gilt ganz besonders für den bevorstehenden „Equal Pay Day“. Hier fordert die kfd: Spiel mit offenen Karten: Was verdienen Frauen und Männer? Mit Transparenz zur Einkommensgerechtigkeit. Ulla Reinsch informierte über bevorstehende Veranstaltungen des Bundesverbandes, wie z.B. die Symposien: Frauen.Macht.Kirche. und Frauen.Macht.Rente. Sie hatte auch einen neuen Flyer mitgebracht mit dem Titel: „Für ein Leben in Balance“,  Müttergenesung und Frauengesundheit. Dies ist ein wichtiges Anliegen der kfd und sie unterstützt deshalb die Müttergenesung.

Nach einer Kaffeepause informierte Marius Wingerter vom Bischöflichen Ordinariat über die Pfarrgremienwahl und die diesbezüglichen Veränderungen, wie z.B. welche Gremien gewählt werden, was ist ihre Aufgabe, wie sind sie vernetzt. Der Terminplan wurde vorgestellt und eine wichtige Aufgabe ab dem Jahr 2016 das „Pastorale Konzept“, dem die Pfarreianalyse vorausgeht. Wichtig für die kfd ist, dass alle Verbände in der neuen Pfarrei eine/n gemeinsame/n VertreterIn im zukünftigen Pfarreirat haben werden. Marius Wingerter ermutige die Frauen für alle neuen Gremien, also Verwaltungsrat, Pfarreirat und Gemeindeausschuss zu kandidieren.

Gabriele Heinz, Mitglied des Beirates der Bischöflichen Stiftung „Mutter und Kind“, informierte zum Abschluss über eine Veranstaltung dieser Stiftung und verabschiedete die Versammlung.

Chr.K.

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie  Diözesanversammlung am 18. März 2015