Diözesanversammlung mit Neuwahlen

 Abschied und Neubeginn

Foto von rechts: Gabriele Heinz, scheidende Diözesanleiterin, gratuliert Marina Hilzendegen, neu gewählte Diözesanleiterin

Die Diözesanversammlung hat am 28. September 2018 Diözesanleiterin Gabriele Heinz, stellvertretende Diözesanleiterin Ursula Menges und Maria Schlick, Vertreterin der Dekanate verabschiedet.

Gabriele Heinz war 30 Jahre lang in verschiedenen Positionen Mitglied des Leitungsteams, zuletzt 12 Jahre als Leiterin.  Maria Schlick war über 9 Jahre Vertreterin der Dekanate und Ursula Menges 8 Jahre stellvertretende Diözesanleiterin.

Zur Abschiedsfeier hatten der kfd-Bundesverband, Vertreter des Bischöflichen Ordinariates, Gäste aus den Verbänden, von der evangelischen Arbeitsstelle – Bereich Frauenarbeit -, ehemalige Wegbegleiterinnen und Familienangehörige die Einladung der kfd angenommen.

Eröffnet wurden die Abschlussfeierlichkeiten mit einem Gottesdienst durch Diözesanpräses Norbert Kaiser. Gabriele Heinz verabschiedete sich nach 30 Jahren Verbandsarbeit mit einem Rückblick und meinte, dass sie ein halbes Leben für die kfd da war. Nach einigen Grußworten gestalteten die Dekanatsvorstände mit kreativen, musikalischen, tänzerischen und lustigen Beiträgen den weiteren Abend. Ein Bilderrückblick beendete diesen besonderen Abend im kfd Diözesanverband Speyer.

Zu Beginn der Diözesanversammlung wurden neue Mitglieder des Leitungsteams gewählt. Nachfolgerin von Gabriele Heinz als Leiterin ist Marina Hilzendegen. Sie war bisher die geistliche Leiterin des Verbandes. Neue stellvertretende Leiterin und somit Nachfolgerin von Ursula Menges ist Gertrud Schwartz, die bisher Vertreterin der Dekanate war. Neu in das Leitungsteam gewählt wurden Ariane Feierabend und Claudia Lupberger. Sie sind Vertreterinnen der Dekanate und somit Nachfolgerinnen von Maria Schlick und Gertrud Schwartz. Ebenfalls neu im Leitungsteam ist Ursula König. Sie ist die neue geistliche Leiterin und Nachfolgerin von Marina Hilzendegen. Wiedergewählt wurde Pfarrer Norbert Kaiser als Diözesanpräses.

Mit einem Konferenzteil wurde die Diözesanversammlung am Samstag fort geführt. Hier bezogen die Anwesenden zu der aktuellen Diskussion um die Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche Stellung.  Die Versammlung fordert von den Verantwortlichen nicht nur das Eingeständnis von Schuld, Reue und Scham, sondern rückhaltlose Aufklärung, Offenlegung aller Akten, und die Veränderung der Strukturen, die Missbrauch begünstigen. Dabei darf es nicht nur bei Absichtserklärungen bleiben, sondern konkrete und überprüfbare Maßnahmenkataloge müssen erarbeitet werden. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch die Zulassung der Frauen zu den Ämtern in der Kirche.

Positiv aufgenommen, und als ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung wurden von der Versammlung die Veröffentlichungen und Handreichungen des Bistums zum Thema „Wiederverheiratete Geschiedene“ und „Seelsorge für homosexuelle Menschen“ bewertet.

Weiterhin wurde von der Versammlung die finanzielle Unterstützung der Frauenhäuser in der Diözese aus dem kfd-Spendenkonto „Frauen in Not“ beschlossen, ebenso wie die Förderung eines Projekts des Caritas-Zentrums Landau, welches jungen, allein erziehenden Müttern einen Schulabschluss ermöglicht – und somit auch eine Chance eröffnet auf eine selbstbestimmte, finanziell gesicherte Gestaltung der eigenen Zukunft und der Zukunft der Kinder.

Chr.K.

Fotos zur Diözesanversammlung finden Sie in unserer Bildergalerie 2018 unterNeuwahl und unter Verabschiedung 
Fotografin an diesem Tag: Gertrud Schwartz