Tanztag

Meditativer Tanztag des kfd – Diözesanverbandes Speyer

„Euch aber habe ich Freundinnen und Freunde genannt…“

Skulpturen „Zuneigung“, von Margit Wesely gestaltet; Foto: Monika Petry

31 Frauen aus der ganzen Diözese Speyer zog es nach Maria Rosenberg, um am beliebten Tanztag des kfd Diözesanverbands Speyer teilzunehmen. Referentin Susanne Karl hatte wieder ein spannendes Thema gewählt und liebevoll für die Frauen aufbereitet. Dieses Mal ging es um Freundschaft und die Beziehung zwischen den Menschen, aber auch zwischen Gott und dem Menschen. Titelgeber war der Satz aus der Abschiedsrede Jesu aus dem Johannesevangelium. Dort nennt Jesus die Menschen seine Freunde und zeigt damit, wie lieb und teuer sie ihm sind. Ausgehend von dieser uneingeschränkten Liebe zu uns, können wir diese auch an die Mitmenschen weitergeben und liebevolle Gemeinschaft stiften. Immer wieder kam auch zur Sprache, dass das richtige Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen wichtig ist, damit Beziehung gelingt. Musik und neue geistliche Lieder in Bewegung umgesetzt, ließen die Frauen mit Körper, Geist und Seele in ihre Beziehungen hineinspüren. Mal beschwingt, mal verhalten, mal ganz nah und dann wieder etwas voneinander entfernt, in Freude und in Leid – all das darf sein in einer echten Freundschaft. Die vielfältigen Gedanken und die Dankbarkeit für die Menschen, die einem guttun, mündeten am Ende in die getanzte Wortgottesfeier. Die Mitte mit den Skulpturen „Zuneigung“, von Margit Wesely gestaltet, begleitete auch symbolisch durch den Tag. „Vielen Dank für den erfüllten, wunderschönen Tag“, diese Rückmeldung einer Teilnehmerin zeigte, wie gut und wertvoll die gemeinsamen Stunden wieder einmal empfunden wurden.

S.K.