Frauengottesdienste

 AKTUELL 

Leidenschaftlich glauben und leben:

besondere Frauengestalten im Mittelpunkt der kfd-Frauengottesdienste

Frauengottesdienst in Zweibrücken: Im Vordergrund das Bild von "Corrie ten Boom" eine Batik der Dekanatsleiterin Saarpfalz-Süd, Margit Wesely

Frauengottesdienst in Zweibrücken: Im Vordergrund das Bild von “Corrie ten Boom” eine Batik der Dekanatsleiterin Saarpfalz-Süd, Margit Wesely

Sie waren ein Highlight im Monat Mai: die kfd-Frauengottesdienste. Jeder einzelne war auf seine Weise eine sehr berührende Erfahrung, und ganz besonders. Von den jeweiligen Vorbereitungsteams wurden sie als Eucharistie- oder Wortgottesfeier, mancherorts auch in ökumenischer Zusammenarbeit phantasie- und liebevoll gestaltet.

Sehr intensiv hatten sich die jeweiligen Vorbereitungsgruppen mit dem Leben und Wirken ganz unterschiedlicher Frauen beschäftigt und auseinander gesetzt:

Die niederländische Christin und Judenretterin Corrie Ten Boom wurde in Zweibrücken vorgestellt, in Kaiserslautern ging es um die französische Sozialrevolutionärin und Philosophin Simone Weil. Um die englische Ordensschwester und Ordensgründerin Maria Ward drehte sich die Veranstaltung in Neustadt. In Landau wurde die französische theologische Schriftstellerin, Begine und Mystikerin Marguerite Porète vorgestellt, und in Schifferstadt die Widerstandskämpferin Sophie Scholl.

Im Anschluss an die jeweiligen Gottesdienste, an denen insgesamt über 400 Frauen teilnahmen, wurde Gastfreundschaft gelebt, und zu einem stärkenden Imbiss eingeladen. Der dann folgende Themenabend wurde moderiert von Marina Hilzendegen und gemeinsam mit dem kfd-Diözesanleitungsteam gestaltet. Interessiert und engagiert kamen die Anwesenden über das, was sie an den vorgestellten Frauen persönlich berührt hatte, ins Gespräch, und diskutierten darüber, was davon für die kfd-Gemeinschaften vor Ort von Bedeutung sein kann.

Die Geradlinigkeit, der Mut, die eigenen Überzeugungen zu leben, sich dafür einzusetzen und dadurch Nachhaltiges zu bewirken, war allen vorgestellten Frauen gemeinsam, so das Fazit.

Sie können auch für uns heutige kfd-Frauen eine Inspiration sein, und uns daran erinnern, mutiger zu sein, den eigenen Standpunkt zu vertreten und ein Glaubenszeugnis abzulegen – darin waren sich die Teilnehmerinnen dieser Veranstaltungen einig.

„Es war schön, bei diesen Frauengottesdiensten und Themenabenden unseren Verband als kraftvolle Gemeinschaft zu erleben, und ein gelungener erster Schritt auf dem Weg zu unserem Verbandsjubiläum 60 Jahre kfd-Diözesanverband“, fasst es Diözesanleiterin Marina Hilzendegen zusammen.