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Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen – kfd-Frauen spenden in der Coronakrise über 13.000 Euro an Frauenhäuser

Speyer, 07.08.2020: Mitten in der Coronakrise hatte der kfd-Diözesanverband zur Solidarität mit von Gewalt betroffenen Frauen aufgerufen – und viele kfd-Frauen und örtliche Gemeinschaften sind diesem Aufruf gefolgt.

Zunächst wurden im Mai die neun Frauenhäuser in Diözese mit je 550 Euro vom kfd-Spenden-Kontos „Frauen in Not“ unterstützt. Im telefonischen Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort haben die Mitglieder des Diözesanleitungsteams erfahren, wie das Geld eingesetzt werden kann, und was die Bedarfe sind. Diese reichen von Lebensmitteleinkäufen als Vorbereitung für eine etwaige Quarantäne bis hin zu strapazierfähigen Outdoorspielgeräten für die ebenfalls betroffenen Kinder.

Der Spendeninitiative des Diözesanverbandes hatten sich dann auch die örtlichen Gemeinschaften sowie einzelne kfd-Frauen angeschlossen, und Ende Juli konnten insgesamt weitere 8100 Euro an die Frauenhäuser weiter geleitet werden:

„Aktuell sammeln wir Geld, um unsere Beratungsarbeit ab Oktober personell aufstocken zu können – die Nachfrage ist enorm“, so Melanie Schütt vom Frauenhaus Neustadt. Eva-Maria Uebel, die erste Vorsitzende des Frauenhaus Ludwigshafen eV freut sich über die Spende, mit der notwendige Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Masken angeschafft werden, aber auch Ausflüge in die nähere Umgebung organisiert werden, die jetzt in dieser Zeit mit all ihren Einschränkungen besonders wichtig sind.

Wir danken allen, die dieses Anliegen so großzügig unterstützt haben!

Die Hotline zum Thema „Hilfe bei Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr kostenlos unter: 08000-116016 erreichbar – an 365 Tagen im Jahr, in 17 Sprachen. Auch Angehörige, FreundInnen und Nachbarinnen sowie Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden und werden anonym und kostenfrei beraten.

 

Fotos: pixabay / Tumisu