Mahnwache – Lichteraktion

 

„Ich leuchte für Viele…“

Lichter-Mahnwache gegen sexuelle Gewalt in der Kirche – kfd unterstützt Aktion des Frauenforums – machen SIE mit!

Speyer, 21.12.2020. Das Frauenforum im Bistum Speyer hat unter dem Motto „Ich leuchte für Viele…“ einen Aufruf zu einer Lichter-Mahnwache veröffentlicht. In dem Text heißt es:

„Die letzten Tage, die eigentlich so besinnlich sein könnten und sollten sind dieses Jahr geprägt von vielen Umständen, die unser Engagement als Christen fordern. Die Corona-Pandemie, die Situation von Geflüchteten an den Grenzen von Europa und nicht zuletzt die erschreckenden Meldungen über sexualisierte Gewalt im Bistum Speyer beklemmen die Herzen.

Wir als Frauenforum im Bistum Speyer halten Stellungnahmen für sehr wichtig und finden es sehr gut, dass die kfd, der Katholik*innenrat sowie der BDKJ sich klar zu dem Thema und den Forderungen zur Aufklärung positioniert haben. Wir teilen diese Meinungen und Statements und unterstützen diese in vollem Maße.

Neben diesen Worten möchten wir ins Handeln kommen und laden unsere Mitglieder, Verbände und Berufsgruppen dazu ein, sich an einer dezentralen und doch bistumsweiten Lichter-Mahnwache zu beteiligen.

Dabei kann jede Ortsgruppe oder Einzelperson ein Licht (in unserer Vorstellung eine Laterne oder Grablicht) zusammen mit einem Plakat (siehe Bild zu diesem Artikel) vor oder in die Ortskirche oder einen anderen wichtigen Ort für Kirche stellen. Das Licht soll als Zeichen leuchten, dass wir nicht vergessen wollen und an die Gedanken der Kampagne #MachtLichtAn anknüpfen. Damit bleibt die Forderung verbunden an einer transparenten Aufarbeitung festzuhalten und diese einzufordern.

Das einzelne Licht muss nicht allein bleiben. Jede*r kann sein Licht hinzustellen und seine Solidarität mit den Betroffenen und den Forderungen bekunden. So können wir uns gut vorstellen, persönlich und auch politisch ein Zeichen zu diesem Thema zu setzen.“

Unterzeichnet haben den Aufruf die drei Sprecherinnen Lena Schmidt, Marie-Christin Mayer und Ute Garth.

Foto: pixabay