kfd Diözesanversammlung mit Neuwahlen

kfd Diözesanversammlung am 15. Okt. 2014 im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg

Die einstimmig wieder gewählten Mitglieder des Diözesanleitungsteams

Am 15. Oktober fanden bei der kfd Diözesanversammlung im Kardinal-Wendel-Haus in Homburg Neuwahlen statt. Einstimmig wieder gewählt wurde Gabriele Heinz als Diözesanleiterin, Ursula Menges als stellvertretende Diözesanleiterin, Pfarrer Norbert Kaiser als Diözesanpräses und Gemeindereferentin Marina Hilzendegen als Geistliche Leiterin. Die Diözesanversammlung gratulierte und freut sich nun auf weitere gemeinsame Jahre mit der kfd Speyer.

Das Diözesanleitungsteam stellte zwei Einrichtungen der Caritas für wohnungslose Frauen vor. Im kommenden Jahr werden diese dann über den Spendenfonds „Frauen in Not“ des kfd-Diözesanverbandes finanziell unterstützt, so der Beschluss der Versammlung. 

Im Anschluss informierten Diözesanpräses Norbert Kaiser und die Geistliche Leiterin Marina Hilzendegen über das von ihnen gemeinsam mit Gabriele Spieldenner und Annette Nitsch erarbeite Projekt „Ausbildung Geistliche Leitung im kfd-Diözesanverband Speyer“. Es soll geistliche Impulse in die Gemeinschaften vor Ort geben. Frauen können sich durch die Teilnahme an diesem Kurs spirituell, liturgisch und biblisch qualifizieren und als geistliche Leiterin ihrer Gemeinschaft tätig werden. Infobroschüren und Anmeldeformulare hierfür sind bei der Diözesangeschäftsstelle erhältlich.

Am Nachmittag konnte Gabriele Heinz die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Irmentraud Kobusch begrüßen, die mit einem Granatapfel als biblisches Zeichen den Neugewählten gratulierte. Zum Einstieg in die Mitgliederwerbekampagne “Frauen.Macht.Zukunft.” wurde ein Film von der offiziellen Kampagneneröffnung in Köln gezeigt. Auch Frauen der Speyerer kfd waren vor gut zwei Wochen nach Köln gereist, um an diesem Ereignis teilzunehmen. Die Kölner Begeisterung ergriff auch die Diözesanversammlung und man sang und tanzte spontan zum Kampagnensong von Bea Nyga. Irmentraud Kobusch hatte einen Koffer mit Informationen bzw. Materialien für die Kampagne mitgebracht, die kostenlos beim kfd-Bundesverband bestellt werden können. Ihre Kernaussage war: „Wir sind ein starker Verband – machen Sie uns noch stärker“.

Dies unterstrich später auch stellvertretende Diözesanleiterin Christa Kuhn, die Kampagnenbeauftragte der Diözese. Sie ging dabei auf die geplante Umsetzung der Kampagne in der Diözese Speyer ein. Sie warb für das nächste Treffen am 18. November 2014 in Speyer. (Anmeldung: Diözesangeschäftsstelle)

Irmentraud Kobusch informierte über das Programm des Bundesverbandes des kommenden Jahres und lud zu den Veranstaltungen ein. Neben der Kampagne zur Mitgliedergewinnung wird es noch weitere Schwerpunkte geben:

Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „organisierte Beihilfe zum Suizid“ (hierzu gibt es ein gutes Positionspapier der Deutschen Bischofskonferenz: „Sterben in Würde“), die Forderung der kfd nach einem weiteren Pflegepunkt für häusliche Pflege, sowie ein Projekt mit der Universität Gießen zu bezahlbaren und sozialversicherungspflichtigen haushaltsnahen Dienstleistungen. Auch zum Tag der Diakonin ist die kfd 2015 wieder aktiv: Am 29. April 2015 gibt es eine zentrale Veranstaltung in Hannover mit dem ZdK und dem KDFB. Außerdem wird man ein sehr kritisches Auge haben auf „mehr Frauen in Führungspositionen im kirchlichen Bereich“.

Weitere Themen der Diözesanversammlung waren Informationen zur Verbändefinanzierung im Bistum Speyer sowie Termine bis zum Jahresende und für das kommende Jahr 2015.

Die Vertreterinnen des ständigen Ausschusses Frauen und Erwerbsarbeit – Annette Peetz und Ingrid Huber – berichteten von ihrer Arbeit, insbesondere über die Vorbereitungen zum kommenden Eqal Pay Day.

Theresia Knapek als Vertreterin des Ausschusses für Hauswirtschaft und Verbraucherfragen informierte über das bevorstehende Frauenfrühstück im Enkenbach am 25. Oktober 2014 zu dem Thema: „Plastic Planet“.

Zum Abschluss der Veranstaltung feierte die Versammlung einen Gottesdienst gemeinsam mit Diözesanpräses Norbert Kaiser und der Geistlichen Leiterin Marina Hilzendegen, selbstverständlich zu dem kfd-Thema „Frauen.Macht.Zukunft“.

Christa Kuhn

 Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie  kfd-Diözesanversammlung am 15.10.2014