Spende an Wohnprojekt in ZW

Hilfe für haftentlassene Frauen

kfd überreicht Spende vom Konto „Frauen in Not“ an Wohnprojekt in Zweibrücken

1.000 Euro für die Arbeit mit haftentlassenen Frauen konnten Christa Kuhn, stellvertretende Diözesanleiterin, und Annette Bauer-Simons, Diözesanreferentin, am 21. Februar 2017 in Zweibrücken an den Verein zur Förderung des Projekt „Betreutes Wohnen“  überreichen, der, so Gefängnisseelsorger und Schriftführer Olaf Riebes, die Arbeit der Diakonie vor Ort unterstützt. Die Spende der kfd wird möglich durch den Einsatz vieler kfd-Frauen vor Ort für das diözesane Hilfs- und Spendenkonto „Frauen in Not“ – die Verwendung der Gelder wurde auf der Diözesanversammlung im Herbst 2016 beschlossen.

Durch die großzügige Spende sind Dinge möglich, die im normalen Budget nicht vorgesehen sind, freut sich Diplom-Psychologin Eleonore Weber-Krauss, die die haftentlassenen Frauen begeleitet. „Nach der Haftentlassung haben die Frauen oft kein Geld, aber viele Schulden“, erklärt sie. So können Spendengelder Hilfe leisten bei der Überbrückung von Notlagen und bei der Anschaffung einer Grundausstattung wie z.B. Bettwäsche helfen. Aber auch für Artikel des täglichen Bedarfs wie Shampoo, Kosmetika, etc. ist Hilfe willkommen. Vor allem aber werden durch die Spendengelder  auch Freizeitunternehmungen möglich – ein ganz wichtiger Punkt, um Gemeinschaft erlebbar zu machen, und um durch die positiven Erlebnisse wieder Hoffnung für die Gestaltung der eigenen Zukunft zu schöpfen.

Im Haus der Diakonie können bis zu fünf haftentlassene und Menschen ohne festen Wohnsitz in zwei Wohnungen Aufnahme finden.

Eine der beiden Wohnungen, die im Moment wegen eines Wasserschadens renoviert wird, konnten die beiden kfd-Frauen in Augenschein nehmen –und auch über die inhaltliche Arbeit wurden sie informiert: Menschen, die hier Aufnahme finden, erhalten fachliche Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Vergangenheit, Hilfe bei der Suche nach einer eigenen Wohnung und einem Arbeitsplatz, Beratung bei Antragsstellung und Umgang mit Behörden sowie bei der Schuldenregulierung und Geldverwaltung. Auch die im Haus angesiedelte Kleiderkammer kann genutzt werden.

Die Vertreterinnen des kfd-Diözesanleitungsteam zeigten sich beeindruckt von der Projektvorstellung und dem Rundgang durchs Haus und betonten, dass die kfd gerne diese Arbeit unterstützt, die es haftentlassenen Frauen ermöglichen kann, wieder eine Perspektive für ihr Leben zu finden.