Ständiger Ausschuss “Frauen und Erwerbsarbeit” “kfd-FE”

Wir sind:

Ein  Arbeitskreis im kfd- Diözesanverband Speyer und verstehen uns als Forum für alle Fragen im Bereich Frauen und Erwerbsarbeit. Geöffnet für alle Frauen, die mitarbeiten wollen zeitweise oder auch grundsätzlich.

Gemäß der Bundesverbandsordnung der kfd  ist im März 2012 die kfd- BF (kfd- Berufstätige Frauen), auf Grund einer Satzungsänderung, in den Ständigen Ausschuss Frauen und Erwerbsarbeit „kfd-FE“ umbenannt worden.

Wir engagieren uns:

Beobachtungen und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, im Berufs- und Erwerbsleben von Frauen aufzunehmen und diese in Themen zu erarbeiten.

Dazu ist satzungsgemäß eine Vernetzung zum Diözesan-und Bundesverband vorgesehen.

Vernetzungen zu anderen Frauenverbänden und politischen Gruppierungen haben sich als sinnvoll erwiesen.

In der Bundeskonferenz nimmt Annette Peetz, für den Diözesanverband, die Delegation wahr, Stephane Schimmel ist  stellvertretende Sprecherin im „Ständigen Ausschuss Frauen und Erwerbsarbeit“ im Bundesverband, Ingrid Huber Delegierte in das Diözesanleitungsteam und Gertrud Diehl  Delegierte in den Diözesankatholikenrat. Weiter gehören zum Arbeitskreis Annette Bauer –Simons als geschäftsführende Referentin, Rita Höfer, Heide Diehl und Doris Ruckdäschel.

Zielsetzung  des „Ständigen Ausschusses Frauen und Erwerbsarbeit“

  • aktuelle Situationen von Frauen in allen Formen von Berufs- und Erwerbsarbeit zu beobachten
  • ihre Fragen und Probleme aufzugreifen
  • ihre Interessen in Kirche, Gesellschaft und Politik zu vertreten
  • die Aufmerksamkeit für die Belange von erwerbstätigen Frauen im Verband zu fördern. 

Grundlagen der Arbeit

  • Situationsanalysen zur gesellschaftlichen und politischen Lage
  • Beobachtung von Entwicklungen am Arbeitsmarkt und im Berufs- und  Erwerbsleben von Frauen in den Blick zu nehmen
  • Austausch zu führen über Situationen von erwerbstätigen Frauen zur Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit, sowie dem Ehrenamt.

Aufgaben

  • Berufsspezifische Anliegen von Frauen zu thematisieren und in diesen Fragen unseren politischen Einfluss geltend machen
  • Veröffentlichung der  Inhalte und der Ergebnisse der Arbeit im Verband und darüber hinaus
  • Vernetzung und Transfer der Arbeit von der Bundesebene auf die Diözesanebene
  • Kooperation mit anderen Verbänden zur Verbesserung des Informationsangebots in der Diözese
  • Austausch und Vernetzung mit anderen Diözesanverbänden in der Bundeskonferenz

Schwerpunkte der bisherigen Arbeit auf Diözesanebene:

Tagesveranstaltungen zu folgenden Themen:

  • Geschlechtergerechtigkeit und Fairness im Berufs- und Erwerbsleben (Gleicher Lohn für gleiche Arbeit)
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf ( ausreichend Kinderbetreuungsplätze mit  flexibleren Öffnungszeiten der jeweiligen Einrichtungen )
  • eigenständige Existenz- und Alterssicherung  für Frauen (Wie sicher ist die Rente? – Rentenmodell der Katholischen Verbände).
  • Kirche als Arbeitgeberin (Chancenförderung von Frauen in der Kirche)
  • Leben bis zuletzt – Sterben als Teil meines Lebens – (Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht)                                                  
  • Ich kann doch meinen Vater/ meine Mutter nicht im Stich lassen (Themen rund um die Pflege von Angehörigen)
  • Leben und arbeiten zwischen Balance und Burnout (Theoretische Grundlagen zur Stressbewältigung und  praktische Anregungen mit Achtsamkeits-und Gleichgewichtübungen, um im täglichen Leben in Balance   bleiben zu bleiben)
  • begleitete Tage im Kloster  der Hl. Hildegard von Bingen in Eibingen (für Frauen die Orte der Stille suchen)
  • Spirituelle Wanderungen (den Alltag unterbrechen, miteinander ins Gespräch kommen, sich selbst suchen  begleitet von spirituellen Gedanken,  um sich dem inneren Halt zu nähern) in Trippstadt
  • Veranstaltungsreihe “Frauen verdienen mehr!”  in Kooperation mit Frauen konfessioneller und nicht-konfessioneller Institutionen und der Zusammenarbeit mit Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pirmasens und des Landkreises Südwestpfalz.        

Themen:

2016 – „Erwerbsarbeit von Frauen unter der Lupe“-

2017 – „Alterssicherung und Altersarmut von Frauen unter der Lupe!“-

2018 – „Erwerbsbiographien von Frauen unter der Lupe!“-

2019 – „Frauen in Pflegeberufen unter der Lupe“

In Planung haben wir

Die  Weiterarbeit an der bereits begonnenen Veranstaltungsreihe 2016:

                             „Frauen verdienen mehr!“

Dies ist wiederum eine Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Arbeitsstelle- Bereich Bildung und Gesellschaft, dem Bischöflichen Ordinariat Speyer-Bereich Seelsorge in Pfarrei und Lebensräumen, der KEB Rheinland- Pfalz,  der Katholische Familienbildungsstätte Pirmasens, dem Protestantisches Dekanat Pirmasens, dem Teildekanat der kfd -PS- Mitte, dem Landfrauenverband Südwestpfalz, Arbeit und Leben Rheinland-Pfalz – Gesellschaft für Beratung und Bildung, den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pirmasens und dem Landkreis Südwestpfalz.

                                                Thema: “Hebammen unter der Lupe”

Laut werden – Bewusstsein schaffen – Forderungen stellen

Mit besonderem Blick auf den Equal Pay Day

                                                                       

Ausgangspunkt:

Arbeitsbedingungen, Bezahlung, Regressrisiko-gestiegene Haftpflichtprämie
Freiberufliche Hebammen, angestellte Hebammen, Familienhebammen.

Situation           :  Seit Jahren geht die die Anzahl der Geburtsstationen in Deutschland. Sie sind in der betriebswirtschaftlichen Betrachtung nicht profitabel. Gab es 1991 deutschlandweit noch 1.186 Krankenhäuser mit Geburtshilfe, waren es 2017 nur noch 672. In  Rheinland-Pfalz schlossen seit 2009 20 von 52. In der Gleichen Zeit ist die Anzahl der Geburten von 30.089 auf 37.443 angestiegen.                       

Der Arbeitskreis „FE“  nimmt die Situation der Hebammen unter die Lupe. Frauen aus der Praxis informieren über die bestehenden Rahmenbedingungen und diskutieren mit Ihnen, wie eine gute soziale und medizinische Betreuung von Frauen/Familien mit ihren Kindern von Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit, mit Unterstützung der Hebammen, aussehen sollte.
Es erwartet sie ein abwechslungsreiches Programm aus Impulsvortrag, Talkrunde, Beispielen aus der Praxis und Unterhaltung. Genießen Sie beim anschließenden „Abendrot in Rot“ den gemeinsamen Austausch.

Näheres erfahren sie auch in der Ausschreibung im Jahresprogramm 2019 der kfd im Diözesanverband- Speyer.

Außerdem können sie den Veranstaltungsflyer Anfang März in der zuständigen Geschäftsstelle anfordern.                      

               „WIR FREUEN UNS AUF SIE!“

Termin :     
Dienstag, den 24. März 2020 ab 18.00 Uhr  
Anmeldung  :  
Katholische Familienbildungsstätte
Unterer Sommerwaldweg 44
66953 Pirmasens
 
Wunsch nach Kinderbetreuung bitte angeben!
 
Teilnahmebetrag:
7
Euro  
 
Gefördert  von:  
der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Rheinland -Pfalz